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MONIKA HELD: DER SCHRECKEN VERLIERT SICH VOR ORT

Europa: Erinnerung und Aufbruch Die FABRIK – KULTURWERK FRANKFURT

Der Schrecken verliert sich nicht! „…Unsere gottverdammte Pflicht nach Auschwitz ist, das niemals zu vergessen. Es bleibt ein ewiges Thema. Ich glaube nicht, dass wir aufhören sollten, uns damit zu beschäftigen.“

Dieses Zitat von Margarete Mitscherlich nehmen die Veranstalter DER FABRIK- KULTURWERK FRANKFURT auf und laden ein zu einer ungewöhnlichen Veranstaltungsreihe. Ihr Konzept bringt unterschiedliche Medien zu Gehör und möchte diese miteinander verbinden. Originale Tondokumente Überlebender von Auschwitz und aus dem Frankfurter Auschwitz-Prozess* (1963 – 1965) verweben sich mit Musik, Lesung und Dialog zu einer Gesamtheit.

Den Auftakt der Reihe bildet die Autorin Monika Held mit ihrem Roman „Der Schrecken verliert sich vor Ort“.
Erinnern ist eine ungeheure Last und doch ein Teil des Überlebens. Wie aber weitergeben, was sich nicht vergessen lässt?
Davon handelt die Geschichte, von der wir am ersten Abend hören werden.

Im Gespräch mit der Autorin Monika Held: Georg M. Hafner (Hessischer Rundfunk)
Musikalisches Konzept: Gregor Praml

* Der Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963 – 1965) mit seinen Tondokumenten und Akten ist Weltdokumentenerbe der UNESCO.

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