Sprachen: EnglischDeutsch
// Aktuelles // Online-Spiel zur Ausstellung „SACHSEN BÖHMEN 7000“

Online-Spiel zur Ausstellung „SACHSEN BÖHMEN 7000“

Screenshot Online Game
17/12/2018

Seit letzten Freitag ist ein Spiel zur aktuellen Sonderausstellung „SACHSEN BÖHMEN 7000“ online. Die Sonderausstellung im Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz smac ist offizieller Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr 2018. Jugendliche und Junggebliebene können sich – begleitet von einer putzigen Knödelscheibe – durch die Höhen und Tiefen der 7000 Jahre währenden Beziehungen zwischen Sachsen und Böhmen spielen.

Auf der Website spiegeln fünf verschiedene Spiele im Retro-Design die wichtigsten Themen der aktuellen Sonderausstellung wider. Sie vermitteln auf unterhaltsame Weise den kulturellen Austausch, die zeitweise Entfremdung und die vorsichtige Annäherung zwischen den beiden Nachbarregionen durch die Zeit.

Das Projekt wurde im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

„Erstmalig schaffen wir mit dem Online-Spiel ein zusätzliches, niedrigschwelliges digitales Angebot zu einer Sonderausstellung“, freut sich Museumsdirektorin Sabine Wolfram. „Es handelt sich um eine Art Digitorial für Jugendliche, das dazu konzipiert ist, die sächsisch-böhmischen Beziehungen über die Zeit hinweg und unter verschiedenen Gesichtspunkten unterhaltsam zu vermitteln. Gerade Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahre zählen zu den schwer erreichbaren Zielgruppen für Museen. Viele kennen Museen nur durch die Schule – wenn überhaupt. Durch die Spieleanwendung wollen wir einen einfachen Zugang zu einem interessanten Aspekt ihrer eigenen Kulturgeschichte anbieten. Sie müssen die oft als Hindernis empfundene Schwelle des Museums – vorerst – nicht überschreiten. Aber natürlich möchten wir die Jugendlichen einladen, zu uns zu kommen.“

Die Gestaltungsagentur pluslab aus Halle entwickelte das Online-Spiel im Auftrag des smac: „Die Spieleanwendung setzt bewusst auf Interaktion, Kurzweiligkeit und Varianz“, so pluslab-Geschäftsführer Tom Hanke. „Alle Szenen unterscheiden sich in Stil und spielerischer Interaktion, um Besucher*innen mit jeder Inszenierung neu zu überraschen. Dank der einfachen Bedienung über Tippen und Wischen können Spieler*innen direkt loslegen. Die altmodische URL-Bezeichnung ‚telelernen‘ spielt einerseits auf das Lernangebot in der Freizeit an, andererseits darauf, dass sich Lernende und Lehrende nicht am gleichen Ort befinden.“ Bereits seit 2010 entwickeln die Mitarbeiter*innen von pluslab digitale Produkte für Museen, Kultur- und Forschungseinrichtungen. Das Militärhistorisches Museum Dresden, die Franckesche Stiftungen zu Halle und das Fraunhofer IWU zählen zu ihren Kunden.

Onlinespiel „SACHSEN BÖHMEN 7000“
Homepage smac - Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz
Das Projekt bei SHARING HERITAGE