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Kulturerbe in Bewegung

19/07/2019

Auf 128 Seiten zeigt KULTURERBE IN BEWEGUNG die Errungenschaften, Erkenntnisse und Gesichter von SHARING HERITAGE, der deutschen Kampagne zum Europäischen Kulturerbejahr 2018. Das Magazin ermöglicht einen aktuellen Blick auf die Herausforderungen rund um die Identifikation mit und den Erhalt unseres kulturellen Erbes. Zu den Protagonist*innen des Heftes gehören neben vielen Kulturerbe-Aktivisten und Denkmalvermittlerinnen die Trägerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2018 Aleida Assmann, Kulturstaatsministerin Monika Grütters, die langjährige Kölner Dombaumeisterin und Koordinatorin der deutschen Hilfsangebote für den Wiederaufbau von Notre Dame Barbara Schock-Werner und der Vorsitzende der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger Markus Harzenetter.

KULTURERBE IN BEWEGUNG ist hier online abrufbar, ein Printexemlplar fragen Sie bitte beim Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz an.

Feierlich veröffentlicht wurde die Dokumentation des Europäischen Kulturerbejahres von Dr. Martina Münch, Präsidentin des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz, Brandenburgs Kultur- und Wissenschaftsministerin und Olaf Zimmermann, Mitglied des nationalen Beirates des Europäischen Kulturerbejahres 2018 und Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates in der Berliner Bertelsmann-Repräsentanz.

Martina Münch zog eine außerordentlich positive Bilanz für das Kulturerbejahr. Sie sagte: „Das Europäische Kulturerbejahr 2018 war in Deutschland unter dem Motto ‘SHARING HERITAGE‘ ein voller Erfolg: 32 europäische Länder haben sich am Themenjahr beteiligt, allein in Deutschland gab es mehr als 400 Projekte mit 1.500 Veranstaltungen und mehr als 100.000 Besucherinnen und Besuchern. Es ist mit vielfältigen und facettenreichen Aktionen, Events und Veranstaltungen eindrucksvoll gelungen, das europäische Kulturerbe sichtbarer zu machen, das Verbindende unserer gemeinsamen kulturellen Wurzeln und zugleich die kulturelle Vielfalt des Kontinents in den Blickpunkt zu rücken – und damit auch wieder ‘Lust‘ auf Europa zu machen. Das ist angesichts aktueller Herausforderungen in Europa und weltweit ein wichtiges Signal“

Olaf Zimmermann sagte bei der Pressekonferenz: „Das europäische Kulturerbejahr 2018 war, das wurde eindrucksvoll sichtbar, mehr als klassischer Denkmalschutz – mehr als nur Steine. Das Kulturerbejahr sollte weiter gehen. Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2020 ist eine wunderbare Möglichkeit den nächsten Schritt zu tun.“