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MONIKA HELD: DER SCHRECKEN VERLIERT SICH VOR ORT

Europe: Heritage Lived Die FABRIK – KULTURWERK FRANKFURT

Der Frankfurter Auschwitz-Prozess von 1963-1965, dessen Tondokumente und Akten 2017 in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen wurden, bildet den Ausgangspunkt des Romans von Monika Held: "Der Schrecken verliert sich vor Ort".

„Monika Held nimmt mich mit an einen Ort, den ich ohne sie nicht betreten würde. Beschützt von ihr, wage ich diese Reise“. Mit ihrem Nachwort zum Roman (2012) drückt Margarethe Mitscherlich die ungeheure Last des Erinnerns aus - das auch ein Teil des Überlebens ist. Wie aber weitergeben, was sich nicht vergessen lässt? Davon handelt die Geschichte, von der wir an diesem Abend hören werden.

Der Roman basiert auf einer wahren Geschichte. O-Töne aus ihren Interviews werden die Lesung ergänzen. Erzählt wird eine einzigartige Liebesgeschichte über dem Abgrund der Erinnerungen und Traumata aus dem LAGER. Eine Reise in die Vergangenheit, hin zu den Toten, an den Ort des Traumas, an dem sich die Überlebenden wieder und wieder begegnen (müssen). Ihr Überleben dort war nicht vorgesehen. Ihre Rückkehr dorthin: eine Rückkehr nach Hause?

Über die Autorin: Monika Held führte als Journalistin viele Gespräche mit Überlebenden des Holocaust. Für ihre publizistische Arbeit über das Kriegsrecht in Polen und die Hilfstransporte zu den Überlebenden von Auschwitz hat sie die Dankbarkeitsmedaille des Europäischen Zentrums der Solidarität verliehen bekommen.

Eine Veranstaltung in DER FABRIK- KULTURWERK FRANKFURT anlässlich des Internationalen Gedenktags zur Befreiung von Auschwitz am 28.01.1945
Im Gespräch mit der Autorin: Georg M. Hafner (Hessischer Rundfunk)
Musikalisches Konzept: Gregor Praml
Gesamtkonzept der Veranstaltung: Werner Heinz

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