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Hintergrund zum Europäischen Kulturerbejahr 2018

Im April 2016 verkündete die Europäische Kommission die Absicht ein Europäisches Kulturerbejahr 2018 durchzuführen. Damit folgte die Kommission einer durch das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz (DNK) 2013 begonnenen Initiative für ein Europäisches Denkmalschutzjahr, nachdem im März 2015 Bund und Länder sich darauf verständigt hatten, die Initiative zu unterstützen. Dem Vorschlag der Kommission waren maßgeblich unterstützende Beschlüsse des EU-Kulturministerrates, des Europäischen Parlamentes und des Europarates vorausgegangen.

Wichtige Referenz für den Vorschlag der Kommission ist das Konzeptpapier „Sharing Heritage“, welches durch die Reflection Group „EU and Cultural Heritage“ erarbeitet und am 13. November 2015 in Berlin vorgestellt wurde. Der entsprechende Vorschlag der Kommission wurde am 30. August 2016 vorgelegt. Am 22. November 2016 einigte sich dann der EU-Kulturministerrat, aufbauend auf dem Vorschlag der Europäischen Kommission vom 30. August, auf eine Beschlussvorlage zum Kulturerbejahr. Eine vorläufige Einigung über einen Beschluss zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 erzielten die Vertreter des EU-Kulturministerrats und des Europäischen Parlaments am 9. Februar 2017. Auf europäischer Ebene stehen für das Themenjahr Budgetmittel in der Höhe von insgesamt 8 Millionen Euro zur Verfügung. Im Rahmen einer Ausschreibung unter Creative Europe im Herbst 2017 werden Kooperationsprojekte mit 5 Millionen Euro finanziert. Zudem wird die Europäische Kommission 10 Projektinitiativen zu verschiedenen Kulturerbethemen starten.

Ausgewählte Beschlüsse/Dokumente in chronologischer Reihenfolge zum Nachvollziehen:

Das Kulturerbejahr 2018 in Deutschland

Zur Vorbereitung und Begleitung des Europäischen Kulturerbejahres in Deutschland wurde ein Nationaler Programmbeirat ins Leben gerufen. Die Umsetzung koordinierte die Geschäftsstelle des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz in Abstimmung mit Bund, Ländern und Kommunen.