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1. BERLIN BRANDENBURG PREIS

Europa: Grenz- und Begegnungsräume Stiftung Zukunft Berlin - 1. Berlin-Brandenburg Preis 2018

Wir, die Stiftung Zukunft Berlin gemeinsam mit der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte und unterstützt durch pro Brandenburg e.V., haben – bei wohlwollender Begleitung der beiden Landesregierungen – aus Begeisterung für unsere gemeinsame Region - aber auch gegen verbreitete Unengagiertheit und Lieblosigkeit - den BERLIN BRANDENBURG PREIS ins Leben gerufen.

Der Preis steht im Zeichen zweier 2020 anstehender Jubiläen. Zum einen wurde am 27. April 1920 das sogenannte „Groß-Berlin-Gesetz" verabschiedet, das acht Städte, vier Kreise, 59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirke rund um Berlin zu einer Stadt zusammenfasste. Das zweite, ebenso erinnerungswürdige Jubiläum für unsere Region, feiert 2020 das 1990 entstandene, "neue" Land Brandenburg, das nach dem Fall der Mauer zum gleichberechtigten Nachbarn Berlins wurde. Diese beiden Jubiläen sind für uns Anlass, besondere kulturelle Leistungen als Treiber der gesellschaftlichen, der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung in der Region und über diese hinaus zu würdigen.

Der neue BERLIN BRANDENBURG PREIS zeichnet aus diesem Grund herausragende Leistungen für die aktuelle Entwicklung unserer gemeinsamen Region „Bauwerke und Gebäudeensembles, Park- und Gartenanlagen, archäologische Stätten und Bodenzeugnisse in ihrer gebauten oder natürlichen Umgebung“ aus. Diese Leistungen sollen zugleich einen wirkungsvollen Impuls für die soziale und gesellschaftliche Entwicklung des jeweiligen Ortes oder der Region haben. Aus dem Statut: „Die Leistung muss in ihrer Wirkung nachhaltig, darf keine „Eintagsfliege“ sein. Der Preis setzt auf die Zusammengehörigkeit in der Region und will sie fördern“. Schon seit Jahren ist die „Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg“ als eine Metropolregion im europäischen Zuschnitt von beiden Landesregierungen beschlossen. Es wird Zeit, auch Europa gegenüber, sichtbar und mit Aktivitäten der Zusammengehörigkeit die Potenziale dieser Region ins Licht zu stellen.

Der BERLIN BRANDENBURG PREIS ist eine eigenverantwortliche gesellschaftliche Initiative aus Berlin und Brandenburg. Er wurde gemeinsam mit den Landesdenkmalämtern beider Länder entwickelt und wird von einer hochkarätigen Jury unterstützt.

Thomas Drachenberg, Landeskonservator Brandenburg

Jörg Haspel, Landeskonservator Berlin

Matthias Wemhoff, Landesarchäologem Berlin

Franz Schopper, Landesarchäologe Brandenburg

Hartmut Dorgerloh, Genralintendant des Humboldt Forums

Jan Drews, Leiter der gemeinsamen Landesplanung Berlin-Brandenburg

Patricia Schlesinger, Intendantin Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)

Andreas von Hardenberg, Mitglied der Initiative Nachbarn bei Nachbarn – Lesungen in Brandenburgs Dorfkirchen

Bernd Janowski, Mitglied der Initiative Nachbarn beiNachbarn – Lesungen in Brandenburgs Dorfkirchen, Geschäftsführer Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V.

Detlef Karg, Mitglied der Initiative Nachbarn bei Nachbarn – Lesungen in Brandenburgs Dorfkirchen, ehem. Landeskonservator Brandenburg

Harald Asel, Redakteur Inforadio – Redaktion Forum/Geschichte/Kultur (rbb)

Heiderose Kilper, Direktorin Leibnitz - Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS)

Cornelia Behm, ehem. Bundestagsabgeordnete Bündnis 90/DIE GRÜNEN

Bernhard Schuster, ehem. Präsident der Brandenburgischen Architektenkammer

Manfred Paasch, Pro Brandenburg e.V.

Der BERLIN BRANDENBURG PREIS wird übergeben durch Frau Staatssekretärin Dr. Ulrike Gutheil im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und Herrn Staatssekretär Dr. Frank Nägele beim Regierenden Bürgermeister Berlin.