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Archäotechnica 2018 – Macht und Glanz in Europa. Kunst und Handwerkstechniken der Bronzezeit

Europa: Gelebtes Erbe Archäologisches Landesmuseum Brandenburg

Bei der diesjährigen Archäotechnica widmet sich das Archäologische Landesmuseum Brandenburg einer dynamischen und wahrlich glänzenden Epoche: Der Bronzezeit. Vor mehr als 3 500 Jahren erlebte das junge Metallhandwerk in weiten Teilen Europas seine erste Blüte. Prächtiger Schmuck und kostbare Waffen, aber auch Werkzeuge und Arbeitsgeräte entstanden aus Bronze. Die Region Berlin-Brandenburg war in dieser Zeit stark geprägt von einflussreichen, benachbarten Kulturkreisen und muss in ein weitreichendes Handelsnetz eingebunden gewesen sein.

In gewohnter Weise entführen Darsteller*innen aus den Bereichen Archäotechnik, Reenactment und Living History sowie Archäologen und weitere Expertinnen ein Wochenende lang in diese ferne Epoche. So werden beispielsweise bronzezeitliche Handwerkstechniken, aber auch regionale Trachtensitten und Lebensbedingungen vorgeführt und erlebbar gemacht. Schauen Sie einem prähistorischen Salzsieder oder Bronzegießer über die Schulter und lassen Sie sich verschiedene Web- und Färbeverfahren oder die kunstfertige Verarbeitung von Bernstein fachkundig erläutern.

Die kultische Seite des Lebens beleuchten die Darstellung einer bronzezeitlichen Priesterin und magische Lurenklänge. Expert*innen zeigen zudem, was uns Funde vom ältesten bekannten Schlachtfeld Europas im Tollensetal über Kampf und Waffen während der Bronzezeit verraten. Und am lebenden Beispiel wird die Domestikation von Pferden, die ab der Bronzezeit greifbar wird, erläutert. Natürlich wird auch die Dauerausstellung des Hauses, die zahlreiche Schätze der Bronzezeit aus dem heutigen Brandenburg beherbergt, Teil der diesjährigen Archäotechnica sein.

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