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Aus der Geschichte in die Zukunft – Vom Geschichtspark Bärnau-Tachov zum ArchaeoCentrum Bayern-Böhmen

Europa: Grenz- und Begegnungsräume Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege

Der Geschichtspark Bärnau-Tachov ist zu Gast in der Königlichen Villa in Regensburg: Vom 25. Januar bis zum 28. März 2018 ist in der Regensburger Dienststelle des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege (BLfD) die Ausstellung „Aus der Geschichte in die Zukunft“ zu sehen. Sie zeichnet die Entwicklung vom Geschichtspark Bärnau-Tachov zum ArchaeoCentrum Bayern-Böhmen nach und stellt dieses grenzüberschreitende Archäologieprojekt vor.

Die Ausstellung, die zugleich der Auftakt zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 in der Königlichen Villa ist, präsentiert ein vorbildliches Projekt grenzübergreifender Zusammenarbeit auf den Gebieten der Archäologie, Denkmalpflege und Geschichte: das ArchaeoCentrum Bayern-Böhmen ist ein bislang einzigartiges, von der Europäischen Union gefördertes Archäologieprojekt, das sich als grenzüberschreitendes Kompetenzzentrum für experimentelle Archäologie versteht. Es führt Studierende der Universitäten Bamberg, Prag und Pilsen zusammen, um mittelalterliche Handwerkstechniken zu erlernen, und ist mit seinen Vorträgen und Workshops auch für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Als Ort der Begegnung dient der Geschichtspark Bärnau-Tachov, das mittlerweile größte mittelalterliche Freilandmuseum Deutschlands. Eines der geplanten Projekte ist der Nachbau einer Reisestation Karls IV. mit den Bautechniken des Mittelalters. Auch den Forschungsfragen, wie man im Mittelalter Häuser gebaut und diese beheizt, wie man Fisch gefangen und verarbeitet hat, wie man gewebt hat, wie Eisen gewonnen und zu Werkzeugen geschmiedet wurde, wird im ArchaeoCentrum nachgegangen.

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