// Projekte // Ausstellung “Frieden. Von der Antike bis heute”

Ausstellung “Frieden. Von der Antike bis heute”

Europa: Erinnern und Aufbruch Fünf Ausstellungen in Münster

Die Sehnsucht nach Frieden ist tief im Menschen verwurzelt. Und doch gelingt es der Menschheit seit Jahrtausenden nicht, den Frieden dauerhaft zu bewahren. In einem großen Ausstellungsprojekt in Münster blicken fünf Museen und Institutionen auf den Frieden, seine Symbole und Rituale, seine Bilder und Wege. Aus kunst- und kulturhistorischer sowie stadtgeschichtlicher und christlicher Perspektive wird das Thema mit hochrangigen Exponaten aus internationalen Sammlungen präsentiert. Die Ausstellungsorte sind: LWL-Museum für Kunst und Kultur, Kunstmuseum Pablo Picasso Münster, Stadtmuseum Münster, Archäologisches Museum der Universität Münster, das Bistum Münster zu Gast im LWL-Museum für Kunst und Kultur.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Sie ist einer von drei Teilen eines der größten deutschen Projekte im Europäischen Kulturerbejahr. Dieses Gesamtprojekt trägt den Titel „Frieden.Europa“. Es umfasst neben der Ausstellung die zeitgemäße moderne digitale Aufbereitung des Erinnerungsortes Friedenssaal im Münsteraner Rathaus an seine Besucher/innen, in dem 1648 der Westfälische Frieden geschlossen wurde. Ebenso gehört zum Gesamtprojekt das „Labor Europa“, das Jugendliche aus allen europäischen Städten nach Osnabrück einlädt, um dort gemeinsam auf künstlerischen Wege die Dimensionen dieses europäischen Friedens zu erschließen.

Eine Ausstellung an fünf Orten in Münster (28. April bis 2. September 2018).

Das Projekt wird im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert.

Ähnliche Projekte