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Ausverkauf Europäische Stadt

Die europäische Stadt Denkmalverein Hamburg, Denkmalrat Hamburg und Patriotische Gesellschaft von 1765

Ob Rathäuser, Schulen oder auch Wohngebäude – zunehmend wird staatliches Eigentum privatisiert, um marode Haushalte zu sanieren. Europaweit wird historische Baukultur, die eigentlich den nachfolgenden Generationen gehört, aus kurzfristigen politischen Gründen verkauft. Dabei werden die meisten Entscheidungen in völliger Intransparenz und ohne Beteiligung der Öffentlichkeit vorbereitet und umgesetzt. Von dieser Entwicklung sind insbesondere die Zentren der Metropolen betroffen, in denen die Bodenpreise hoch sind und die Immobilienwerte seit Jahren ansteigen. Allzu oft ist die Privatisierung mit der zumindest partiellen Zerstörung alter Bausubstanz verbunden.

Wir möchten dieses Phänomen am Beispiel der Freien und Hansestadt Hamburg diskutieren und dabei beleuchten, worin die Folgen bestehen, aber auch welche Gegenmodelle möglich sind. Hierfür laden wir Vertreter/innen von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft aus Hamburg und Europa zum Austausch ein. In kurzen Präsentationen werden gemeinwohlorientierte Immobilien-Projekte und politische Strategien vorgestellt, anschließend debattieren wir gemeinsam darüber, welche Ansätze vorbildhaft sein könnten. Die Projekte werden vor und nach der Veranstaltung im Rahmen an Infotafeln präsentiert. Zusätzlich wären Exkursionen zu den Hamburger Projekten denkbar. Alle Ergebnisse werden dokumentiert und so aufbereitet, dass sie zu Forschungs- oder Planungszwecken weiterbearbeitet werden können.

Die Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen werden in Kooperation von Denkmalrat, Denkmalverein und Patriotischer Gesellschaft veranstaltet.

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