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Beiderseits der Oder: Geschichtsraum / Grenzraum / Begegnungsraum

Europa: Grenz- und Begegnungsräume Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH

Vom 7. September 2018 bis 20. Januar 2019 beschreibt die Ausstellung mit künstlerischen Mitteln und dokumentarischen Fotografien sowie mit historischen Zeugnissen und Interviews die Region beiderseits der Oder als einen gemeinsamen erinnerungsgeschichtlichen europäischen Raum von Deutschen und Polen – entstanden nach 1945 als Folge des verheerenden Zweiten Weltkriegs. Brüche und Kontinuitäten, Fremdheit und neu erworbene Vertrautheit, Geschichtsvergessenheit und neues Geschichtsinteresse sind dabei die Schwerpunktthemen.

In einer Inszenierung werden Fotografien realer, topografischer Erinnerungsorte konfrontiert mit Fragen und Erinnerungsfragmenten (Interviews, Zitate, Texte), in denen individuelle und kollektive Narrative ihren Niederschlag finden.

Die Ausstellung entsteht in Partnerschaft mit dem Instytut Zachodni Poznań/West-Institut Posen und dem Muzeum Ziemi Lubuskiej w Zielonej Górze, Museum des Lebuser Landes Grünberg. Die Ausstellungsarchitektur wird in Zusammenarbeit mit dem Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum der Technischen Universität Berlin unter der Leitung von Prof. Kerstin Laube entworfen und realisiert.

Das Projekt versteht sich als ein offener Prozess und soll Raum bieten für weitere, ergänzende Erinnerungseinträge, die gemeinsam mit Partnern der deutsch-polnischen Jugend-Geschichtsarbeit erarbeitet werden. Es wird zugleich im Internet dokumentiert und dort auch nach Ablauf der Ausstellung weitergeführt.

Die Ausstellung ist ein Projekt im Rahmen des Kulturland Themenjahres 2018 „wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa“.

Das Projekt wird im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert.

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