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DÆTA – Ein sozio–kulturelles Projekt in der rumänischen Stadt Deta

Europa: Gelebtes Erbe sharingheritage_daeta

›DÆTA‹ – Ein soziokulturelles Projekt in der rumänischen Stadt Deta anlässlich des europäischen Kulturerbejahres zum Thema Sammeln, Wissen und Erinnerung im Mai – Juni 2018.

Die Stadt Deta liegt im Banat, ein multiethnisches Grenzgebiet in Südosteuropa, welches bedingt durch Geschichte, Politik und Migration die Einflüsse zahlreicher europäischer Kulturen in einzigartiger Weise widerspiegelt und von europäischem Kulturerbe geprägt ist.

Gemeinsam mit den Menschen der Region soll das Bewusstsein für den Wert der Kultur und unser gemeinsames europäisches Erbe gestärkt werden. Die unterschiedlichen vor Ort lebendigen Kompetenzen werden aktiviert und zeitgenössisch vernetzt. Im Mittelpunkt steht das menschliche Bedürfnis zu Sammeln, zu Bewahren und sich Auszutauschen. Dem Spektrum und dem Facettenreichtum der einzelnen Sammlungen sind keine Grenzen gesetzt. Von der klassischen Briefmarkensammlung über Familienalben oder aus der Mode gekommenen Gebrauchsgegenständen bis hin zu Verpackungen oder rostigem Eisen. Aber auch Sammlungen, die sich nicht an Objekten festmachen, sind für das Projekt von großem Interesse: gesammeltes Spezialwissen über regionale Geschichten oder historische Ereignisse, Kenntnisse über besondere Szenen oder Dialekte sowie eine Sammlung besonderer Eigenschaften oder Fähigkeiten.

Mithilfe von Fotografie, Ton– und Filmaufnahmen wird die geschichtliche Besonderheit als auch das Wissen der Einwohner/innen in Form einer Ausstellung und einer Theateraufführung reflektiert. Kontinuierlich wird ein Archiv angelegt, welchem eine gedruckte Publikation folgt.

›DÆTA‹ wird von dem Künstler und Philosophen Gottfried Binder umgesetzt.