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Der junge Blick auf Altes – Schlösser und Herrenhäuser in Deutschland und in Polen

Europa: Grenz- und Begegnungsräume Gymnasium im Stift Neuzelle

Ausstellung an drei Orten:

19.5.-20.6.2018, Orangerie im Kloster Neuzelle
27.6.-8.8.2018, Archäologisches Landesmuseum Brandenburg, Brandenburg an der Havel
8.9.-12.10.2018, Muzeum Ziemi Lubuski, Zielona Góra (Polen)

Das grenzüberschreitende, deutsch-polnische Schüler/innenprojekt ist Teil des Programms denkmal aktiv der Deutschen Stiftung Denkmalschutz sowie der Kulturlandkampagne 2018 „Brandenburg in Europa – Europa in Brandenburg“ und versteht sich als brandenburgischer Beitrag zum Jahr des Europäischen Kulturerbes 2018.

Beteiligt sind drei brandenburgische Schulen – das Gymnasium im Campus Neuzelle, die integrative katholische Grundschule Neuzelle sowie die medienschule babelsberg in Potsdam – und das Europäische Gymnasium aus Zielona Góra in Polen.

Das Projekt beschäftigt sich im Schuljahr 2017/2018 mit Schlössern und Herrenhäusern in Deutschland und in Polen, die ein wichtiger Teil des gemeinsamen europäischen Kulturerbes beider Länder sind. Die Objektauswahl beschränkt nicht auf hochrangige Bauten, sondern steht in einem unmittelbaren Bezug zur Lebenswelt der Schüler/innen. Ihre Aufgabe ist es, Fotoreportagen zu erarbeiten. Dabei geht es nicht nur um die Geschichte der Denkmale, sondern um die subjektive Wahrnehmung, die durch Fotografien und Texte zur Sprache kommt. Mit diesem „jungen Blick auf Altes“ sollen die gemeinsamen kulturellen Identitäten beiderseits von Oder und Neiße bewusst gemacht und gestärkt werden.

Die Ergebnisse des Projektes werden in einer gemeinsamen, zweisprachigen Ausstellung und einer umfassenden Publikation der Öffentlichkeit präsentiert. Die Ausstellung, als Wanderausstellung konzipiert, wird ab Juni 2018 zunächst in der Orangerie des ehemaligen Klosters Neuzelle, im Archäologischen Landesmuseum im Paulikloster in Brandenburg an der Havel und im Stadtmuseum von Zielona Góra zu sehen sein.

Die Schüler/innen werden von der Konservatorin der Wojewodschaft Lebus Dr. Barbara Bielinis-Kopeć und vom brandenburgischen Landeskonservator Dr. Thomas Drachenberg sowie von der Denkmalschutzbehörde des Landkreises Potsdam-Mittelmark wissenschaftlich begleitet.

Als Partner und Förderer sind die Ostdeutsche Sparkassenstiftung mit der Mittelbrandenburgischen Sparkasse und der Sparkasse Oder-Spree, Kulturland Brandenburg, der Landkreis Oder-Spree, das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologische Landesmuseum, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit dem Programm „denkmal aktiv“, das Deutsch-polnische Jugendwerk, die Stiftung Stift Neuzelle, die Europäische Stiftung der Rahn Dittrich Group, das Amt Neuzelle, die jeweiligen Schulfördervereine und viele Privatspender zu nennen.

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