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Deutsch-portugiesisches Schülerprojekt Sefarad in Hamburg

Europa: Austausch und Bewegung Stiftung Denkmalpflege Hamburg

Nach Hamburg kamen sefardische Juden nach der Vertreibung oder Zwangskonversion auf der iberischen Halbinsel seit Mitte des 16. Jahrhunderts. 1611 erwarben drei portugiesische Kaufleute Land auf dem Altonaer „Heuberg“ und errichteten dort den jüdischen Friedhof.

Dieser Teil des heutigen jüdischen Friedhofs Altona in der Königstraße ist auch heute noch unter dem Namen „Portugiesenfriedhof“ bekannt. Seine 1.600 Grabplatten, die portugiesisch und hebräisch beschriftet und zum Teil außerordentlich kunstvoll gestaltet sind, gehören zu den herausragenden Kulturdenkmalen Europas. Der Friedhof ist Teil der deutschen Tentativliste für das Welterbe der UNESCO.

Gemeinsam mit dem Generalkonsulat der Portugiesischen Republik für Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Niedersachsen hat die Stiftung Denkmalpflege Hamburg ein überregionales Lern- und Erforschungsprojekt mit den portugiesisch sprachigen Schüler/innen und Lehrer/innen des konsularischen Unterrichts initiiert.

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