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Digitaler Beitrag der Stadt Arnsberg zum Europäischen Kulturerbejahr 2018

Die europäische Stadt Stadt Arnsberg

Die Stadt Arnsberg mit heute rund 74.000 Einwohnern blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Bereits bald nach ihrer Gründung im Hochmittelalter war sie Ort hoher Zentralität, später Zentrum des Herzogtums Westfalens, Ort überregionaler Gerichtsbarkeit, Handelsort und als Sitz des Kölner Kurfürsten- und Erzbistums Ort weltlicher und kirchlicher Macht zugleich. Heute ist sie Sitz der gleichnamigen Bezirksregierung.

Stets im Wandel begriffen war und ist Arnsberg ein kultureller Schmelztiegel und Lebensmittelpunkt auch vieler Menschen aus allen Teilen Europas und der Welt und verfügt über ein hohes Maß an kulturellem Erbe. Verschiedene Projekte in der Stadt und regelmäßige Veranstaltungen zeugen von dieser weltoffenen und bunten Stadt.

Diese zu bündeln und in den Kontext des Europäischen Kutlurerbejahres zu setzen, war Anlass für eine stadteigene Internetseite als Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr und damit den Grundgedanken der Initiatoren. Hierzu werden auf dieser Internetseite aktuelle Projekte und Aktionen in der Stadt den einzelnen Themenfeldern zugeordnet.

So wird beispielsweise unter dem Leitthema "Austausch und Bewegung" das jährlich stattfindende "Fest der Kulturen - DIES INTERNATIONALIS" als lebhaftes Beispiel für europäische Wanderungs- und Kulturgeschichte aufgenommen.

Das kulturelle Erbe und seine verbindende Rolle in und für Europa verdeutlicht die Arbeit des Franz-Stock-Komitees Deutschland e. V. mit Sitz in Arnsberg im Leitthema "Grenz- und Begegnungsräume". Als Wegbereiter der deutsch-französischen Freundschaft hat der in Arnsberg gebürtige Franz Stock als katholischer Priester während der deutschen Besatzungszeit im Zweiten Weltkrieg als Seelsorger der Gefängnisse von Paris und der Hinrichtungsstätte auf dem Mont Valérien gewirkt.

Mit einer Baukultur-APP zur "Grafschaft Arnsberg" soll im Leitthema "Euorpäische Stadt" der Blick auf die Stadt und Region geschärft werden, Wissen vermittelt und Geschichte erlebbar gemacht werden.

Als ein Ort, der Geschichte atmet und Glauben lebendig macht, vermittelt das Projekt "Kloster Wedinghausen" zum Leitthema "Erinnern und Aufbruch" neue Perspektiven zur Geschichte des Ortes.

Und mit den "Offenen Gärten im Ruhrbogen" kooperieren neun Kommunen in diesem Jahr zum 10. Mal, um Gärten in der Region für Interessierte zu öffnen und "Gartenkultur" unter dem Leitthema "Gelebtes Erbe" lebendig werden zu lassen.