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Ein König und seine Stadt. Wie die Befreiungshalle nach Kelheim kam

Europa: Erinnern und Aufbruch Stadt Kelheim

Wandeln Sie auf König Ludwigs Spuren und lernen Sie mehr über die Befreiungshalle - die nunmehr das 155. Jubiläum feiern darf.

Die Befreiungshalle ist ein wichtiges Denkmal der bayerischen und europäischen Geschichte: Sie wurde von König Ludwig I. als Gedenkstätte für die siegreichen Schlachten gegen Napoleon in den Befreiungskriegen 1813 - 1815 in Auftrag gegebene. Friedrich Gärtner begann mit der Realisierung der Befreiungshalle und orientierte sich an antiken und christlichen Zentralbauideen. Fertiggestellt wurde sie schließlich im Jahr 1863 von Leo von Klenze, allerdings nach geänderten Plänen. Die Befreiungshalle spiegelt dabei die Geschichte in ihrer Bauweise wieder: Die Strebepfeiler der Außenfassade bekrönen 18 Kolossalstatuen, sie sind Allegorien der deutschen Volksstämme. Die Zahl 18 versinnbildlicht auch das Datum der Völkerschlacht bei Leipzig (18.10.1813), an dem die Truppen Napoleons von der Koalition vernichtend geschlagen wurden.

Im Rahmen einer Erlebnisführung mit Schauspiel können Sie von dem Bauarbeiter Johann und der Dienstbotin Katharina erfahren, mit welchen Schwierigkeiten die Arbeiter bei der Konstruktion der Befreiungshalle zu kämpfen hatten und wie sich das Leben in Kelheim durch dieses einzigartige Monument deutscher Geschichte verändert hat.

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