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Europa in Westfalen – Spurensuche im Denkmalbestand

Europa: Austausch und Bewegung LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen

Kommen und Gehen ist Teil menschlichen Alltagshandelns. Austausch und Migration sind der „Normalfall“ gesellschaftlichen und kulturellen Wandels.

Doch wie kann diese historische Normalität in unser rasantes, digitales Jetzt übertragen werden? Und vor allem: Wie erreicht ein geschichtliches Gestern die aktuellen Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen? Wie kann baukulturelles Erbe an junge Menschen vermittelt werden?

Diese Fragen sind die Dreh- und Angelpunkte unseres Projektes. Wir wollen das lokale Kulturerbe im europäischen Kontext sicht- und verstehbar machen. Mit zeitgemäßen Medien möchten wir Kinder und Jugendliche mitnehmen auf eine Kulturerbe-Reise in die eigene Region. Dabei werden Fragen zum Hier und Gestern, zum kulturellen Austausch innerhalb Europas ebenso im Mittelpunkt stehen, wie die Spurensuche im Denkmalbestand.

Damals wie heute existieren in Europa stete interkulturelle Dialoge. Europa ist vernetzt. Die virtuelle Realität bringt die Menschen schneller und näher zusammen. Der intellektuelle Austausch ist selbstverständlich. Auch hier ein Normalfall. Wirklich? Wird es auch in Zukunft ein „Normalfall“ sein und bleiben?

Mit Hilfe von 20 außerschulischen Lernorten in Westfalen, die eine Denkmalbedeutung und einen Europabezug aufweisen, soll der jungen Generation die Möglichkeit gegeben werden, Parallelen zwischen dem Historischen und der Gegenwart aufzuspüren und kritisch zu hinterfragen.

Unser Anliegen ist es, junge Menschen nachhaltig für das Gefüge „Heimat – Europa – Kulturelles Erbe“ zu sensibilisieren. Dabei möchten wir Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus den unterschiedlichsten Kultur- und Bildungskreisen dazu einladen, ihre Sicht auf die Dinge darzustellen und ihre Ideen auszudrücken.

Hierzu werden im Rahmen einer Gemeinschaftsarbeit bestehende Strukturen vor Ort sinnvoll genutzt und geeignete, möglichst nachhaltige Programmpunkte entwickelt.

Geplante Präsentationsformate werden sein:
- einzelne Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Partnern,
- die Entwicklung eines „Vor-Ort-Mitmach-Moduls“ (das mit jeder Veranstaltung weiter wächst),
- die Erstellung einer eigenen Internetseite.

Beginn: Mai 2018
Ende: 07. November 2018 - Symposium mit öffentlicher Diskussion

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