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Europäische Grenz- und Begegnungsräume im Wandel

Europa: Grenz- und Bewegungsräume Universität Wien

Tagung anlässlich des Europäischen Kulturerbejahres 2018 vom 12. bis 14. April 2018 an der Universität Wien

Grenzen verschieben sich, Räume verändern sich und mit ihnen kollektive Identitäten. Darüber hinaus überlagerten sich Grenzziehungen unterschiedlicher Art: Konfessionelle, politische, sprachliche und kulturelle Grenzen wurden erst im 20. Jahrhundert – und dies war mit erheblichem Leid, Vertriebenen und Toten verbunden – homogenisiert. Bis dahin waren sie im – nicht nur europäischen – Normallfall nicht deckungsgleich. Erst die jüngere Geschichte Europas war, bis vor kurzem von der Überwindung von Grenzen geprägt. Beispielhaft für die Untersuchung konstitutiver Demarkationsprozesse stehen folgende europäische Grenzräume im Zentrum der Tagung:

• Das Eichsfeld
• Das Danewerk
• Der Donauraum
• Südtirol
• Frankreich-Deutschland
• Der EU – Non-EU Raum

Diese sechs geographischen Grenzräume werden im Zeitverlauf von den Römern bis in die Gegenwart aus interdisziplinärer Perspektive diskutiert. Ausgehend von der Dynamik von Grenzen liegt der Fokus auf damit einhergehenden konstituierenden Praktiken und Diskursen. Hierbei werden besonders das Verbindende von Grenzräumen und Grenzlandschaften sowie die kulturellen Eigenheiten von Nachbarschaften in Europa im Zentrum des Vortrags stehen. Theoretische Zugänge werden mit historischen Fallbeispielen und der Thematisierung konkreter Orte und kultureller Objekte oder Denkmäler verbunden. Die Tagung dient als Auftaktveranstaltung zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 für das Themensegment »Europa: Grenz- und Begegnungsräume«.

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