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Europäische Kulturtage 2018: Thessaloniki. Facetten einer Stadt

Die europäische Stadt Museum Europäischer Kulturen - Staatliche Museen zu Berlin

Eine Stadt in Nordgriechenland – Thessaloniki – steht vier Wochen lang im Zentrum der Europäischen Kulturtage im MEK. Diese Stadt steht für ein gemeinsames europäisches Erbe ebenso wie für historische und zeitgenössische Migration. Ihre Multikulturalität und das rege, engagierte gesellschaftliche Leben machen ihre besondere Spannung aus.

So ist die Stadt auch Thema der Foto-Ausstellung des Museums für Fotografie in Thessaloniki, die den Rahmen der Kulturtage bildet. Die Fotos gewähren Einblicke in das Leben dieser Stadt vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute. Historische Aufnahmen zeigen Ereignisse, die bedeutend für Thessaloniki waren, und spiegeln zugleich den urbanen Alltag wider. Zeitgenössische Fotografen reflektieren aktuelle Probleme oder legen ihren Fokus auf die Thessalonier und ihre Gäste.

Verschiedene Veranstaltungsformate wie Lesungen, Performances, Vorträge, Konzerte und Gespräche vertiefen die Aussagen der Bilder. Dabei werden vor allem auch aktuelle Fragen gestellt, z.B. wie sich Thessaloniki der griechischen Staatskrise gestellt hat und welche kreativen Wege die Menschen gefunden haben, mit ihr umzugehen. Historische Ereignisse aus der reichen Geschichte und Kultur der Stadt stehen ebenso im Fokus. Dem Medium Film widmet sich ein Minifestival. Einmal wöchentlich präsentiert Hellas Filmbox Spielfilme und Dokumentarfilme, die sich mit der Geschichte und der Gegenwart Thessalonikis auseinandersetzen. Verschiedene Perspektiven und unterschiedliche künstlerische Ausdrucksmittel erweitern den Blick auf diese interessante Stadt und ihre Bewohner*innen. Schließlich lassen die für Thessaloniki typischen musikalischen und kulinarischen Genüsse die vier Wochen im Sommer zu einem besonderen Erlebnis werden.

Die „Europäischen Kulturtage 2018: Thessaloniki“ sind ein Projekt des MEK in Kooperation mit der Botschaft von Griechenland in Deutschland, dem Museum für Fotografie in Thessaloniki, der Heinrich-Böll-Stiftung in Thessaloniki, dem Zentrum Modernes Griechenland an der Freien Universität Berlin, Hellas Filmbox, dem Verein „Respekt für Griechenland e.V.“ und den griechischen Communities in Berlin. Die Referent*innen, Künstler*innen, Musiker*innen wie auch alle anderen Protagonisten stammen aus Thessaloniki oder sind in Berlin lebende Thessalonier*innen und Freunde.