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Experimentelle Archäologie aus Europa – Wissen erlebbar gemacht

Europa: Austausch und Bewegung Pfahlbaumuseum Unteruhldingen

Schon in der Steinzeit vor 6000 Jahren verband das heutige Europa ein Handel um Rohmaterialien. Feuerstein, Kupfer, Bernstein, später Zinn, Glas, Eisen und Textilien wurden über weite Strecken verhandelt. Die experimentelle Archäologie erforscht die handwerklichen Fähigkeiten, die europaweit für die Gewinnung und Verarbeitung dieser Rohstoffe bekannt waren. Vorführungen vermitteln dabei besonders anschaulich die Forschungsergebnisse an Alt und Jung.

Das Projekt umfasst die Veranstaltungsreihe „Experimentelle Archäologie“, bei der Expertinnen und Experten aus verschiedenen europäischen Ländern ihre Erkenntnisse und Erfahrungen präsentieren – Mitmachen erwünscht. Parallel werden Lehrstationen entwickelt, die der nachhaltigen Vermittlung dienen sollen. Ergänzt wird die Veranstaltungsreihe durch eine Tagung der Europäischen Vereinigung zur Förderung der Experimentellen Archäologie (EXAR), die den Austausch der neuesten Forschungsansätze auf wissenschaftlicher Ebene ermöglichen soll.

An acht Terminen werden im Freilichtmuseum Experimente gezeigt. Themen sind: Salz und Kupfer; Fasern, Felle und Geweih; Feuer; Feuerstein; Bernstein und Glas; Geweih und Knochen; Brot und Brei.

Das Projekt wird im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert.

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