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Fachtagung Stadtentwicklung nach 1945 in Deutschland und Polen

Die europäische Stadt MIL Brandenburg

Das Brandenburgische Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung richtet im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 eine Fachtagung zur Stadtentwicklung aus. Im Mittelpunkt stehen die vergangenen sieben Jahrzehnte, die in den polnischen wie auch in den deutschen Städten vom Wiederaufbau und von einem Wandel der Stadtstrukturen geprägt waren. In drei Themenforen „Städtebauliche Leitbilder im Wandel“, „Wohnen in der Stadt“ und „Vitale Innenstädte“ werden Beispiele aus größeren und kleineren Kommunen beiderseits von Oder und Neiße vorgestellt.

Anhand dieser Fallbeispiele aus Polen und Deutschland gilt es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Entwicklung herauszuarbeiten und zu diskutieren, dies in einen breiten Kreis Interessierter zu tragen und damit dem Anspruch des Europäischen Kulturerbejahres gerecht zu werden, das Kulturerbe nicht nur bekannt zu machen, sondern auch seine heutige Bedeutung und künftige Entwicklung – ggf. auch kontrovers – zu diskutieren und gleichzeitig einen Beitrag zur Europäischen Verständigung zu leisten. Dabei steht die Frage im MIttelpunkt, welches baukulturelle Erbe Polen und Deutsche teilen.

Die zweitägige Veranstaltung richtet sich an kommunale Fachämter und Entscheidungsträger, Hochschulangehörige sowie Verbände und Nichtregierungsorganisationen im Themenfeld von Städtebau, Architektur und Zeitgeschichte aus dem Land Brandenburg und den polnischen Wojewodschaften Zachodniopomorskie, Lubuskie und Dolnoslaskie. Sie steht im Zeichen des Erfahrungs- und Gedankenaustauschs deutscher und polnischer Akteure zu Fragen der Stadtentwicklung.

Fachtagung
Stadtentwicklung nach 1945 in Deutschland und Polen
27. und 28. September 2018, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

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