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Fotoausstellung „Blickwinkel Welterbe Trier“

Die europäische Stadt Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz

Ansichtssache – einst und heute
Die UNESCO-Welterbestätten bilden einen zentralen Faktor in der Wahrnehmung einer historischen Stadt. Wie in kaum einer anderen sind in Trier mit seinen römischen Bauten alle Facetten der antiken Lebenswelt und die städtische Entwicklung sichtbar. Mit der Erforschung der römischen Großbauten im 19. Jahrhundert wird die Wahrnehmung des römischen Erbes maßgeblich verändert. Ihre Auszeichnung als UNESCO-Welterbe im Jahr 1986 steigert die überregionale Bedeutung und Identität der Stadt zusätzlich.

Bereits erste Fotografien sind Momentaufnahmen und Spiegel der geschichtlichen Wahrnehmung des kulturellen Erbes. Diesem 'Blickwinkel' steht die heutige, individuelle Sicht gegenüber. Neben der aktuellen Auseinandersetzung mit der Wahrnehmung im Stadtraum werden eindrucksvolle, aber auch überraschende Blicke auf die Architektur und ihre unterschiedliche Nutzung geworfen.

90 Fotografien der Fotografischen Gesellschaft Trier von allen neun Welterbestätten bilden den Kern der Ausstellung. Aufnahmen aus dem Archiv des Rheinischen Landesmuseums Trier und weitere Bildquellen vermitteln die Aspekte der historischen Wahrnehmung. Die Welterbestätten – ergänzt um den Egbert-Codex der Trierer Stadtbibliothek – werden in elf Modulen präsentiert. Die Ausstellung in den Thermen am Viehmarkt wird mit einer Vortragsreihe ergänzt.

Laufzeit: 26. November 2017 bis 14. Januar 2018

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