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Freiwilligenprojekte für das Europäische Kulturerbe

Europa: Gelebtes Erbe European Heritage Volunteers

Im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 wird European Heritage Volunteers modellhafte Beispiele für Freiwilligenprojekte in verschiedenen Kontexten des Europäischen Kulturerbes entwickeln, durchführen und evaluieren, um die so gewonnenen Erfahrungen ab 2019 auf anderen Erbestätten im In- und Ausland übertragen und dort vergleichbare Projekte initiieren zu können.

Die Einzelprojekte in sieben deutschen Bundesländern richten sich an junge Erwachsene mit und ohne Vorbildung im Bereich des Europäischen Kulturerbes, an Studierende und Young Professionals. Die Gruppen bestehen aus zwölf bis sechzehn Teilnehmenden und sind jeweils interdisziplinär und international gemischt.

Um eine größtmögliche Übertragbarkeit der gewonnenen Erfahrungen zu ermöglichen, nutzen die Projekte unterschiedliche denkmalpflegerische und erbepädagogische Methoden, werden in unterschiedlichen Konstellationen mit kleineren und größeren Projektpartnern durchgeführt und befassen sich mit unterschiedlichen Kategorien des Europäischen Kulturerbes. Dabei liegt der Schwerpunkt auf solchen Kategorien des kulturellen Erbes, die zumeist weniger im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehen, wie prähistorisches Erbe, jüdisches Erbe oder technisches Kulturerbe, auf weniger bekannten Aspekten bekannter Denkmalensembles und Kulturlandschaften sowie auf gefährdeten Erbestätten.

Den Auftakt des Gesamtprojekts bilden ein Freiwilligenprojekt und ein Social Media Projekt anlässlich des European Cultural Heritage Summit, den Abschluss ein Arbeitstreffen sowie eine Konferenz „Volunteering for European Cultural Heritage“ im Rahmen der Europäischen Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung „denkmal“.

Die Ergebnisse des Projektes werden durch eine Wanderausstellung und eine Publikation gesichert und der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Das Projekt wird im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert.