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Geschichten von Alamannen und Franken – vor 1500 Jahren und heute

Europa: Austausch und Bewegung Städtische Museen Heilbronn

Im Anschluss an die Sonderausstellung „Sie kamen… und sie blieben / Alamannen und Franken im Südwesten / Zuwanderung damals und heute“ der Städtischen Museen Heilbronn von März bis September 2017 begibt sich Jürgen Heinritz auf Wanderschaft. Er hat im Gepäck: zwei Informationstafeln und eine Auswahl von Repliken aus einem alamannischen Mädchengrab um 300 von Gundelsheim. In seinem „Outfit“ nach dem fränkischen Reitergrab von Klepsau und den alamannischen Funden von Trossingen vom Ende des 6. Jahrhunderts erzählt er, was archäologische Objekte aus der Völkerwanderungszeit verraten.

Die “Geschichten von Alamannen und Franken“ zeigen die Mobilität und die Verbindungen der Menschen in Europa vom 3. bis zum Ende des 6. Jahrhunderts. Anhand der Beigaben aus den Gräbern sowie naturwissenschaftlicher Untersuchungsergebnisse konnten wir Lebensgeschichten nachspüren, die von Frankreich bis nach Ungarn sowie von Skandinavien bis nach Italien reichen. Das Projekt zeigt den heute lebenden Alamannen und Franken ihre historischen Wurzeln und sensibilisiert für die heutigen Zuwanderungsgeschichten.

Im Europäischen Kulturerbejahr 2018 startet das Projekt mit Wochenendveranstaltungen im Südwesten. Die Kosten trägt das jeweilige Museum selbst. Informationstafeln und Repliken werden von den Städtischen Museen Heilbronn zur Verfügung gestellt. Die Publikation zur Ausstellung (13 Euro) soll zum Kauf angeboten werden.

Auftaktveranstaltung: 29. Juli 2018, 14-16 Uhr, Museum im Deutschhof, Deutschhofstraße 6, 74072 Heilbronn