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Gutsanlagen, Herrenhäuser, Schlösser und Parks: Denkmale in Mecklenburg-Vorpommern

Europa: Gelebtes Erbe Europaeische Akademie Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Seit nunmehr 18 Jahren organisiert die Europäische Akademie Mecklenburg-Vorpommern e.V. jährlich Seminare, die sich mit der einzigartigen historischen Kulturlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns beschäftigen, die nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa eine historische und kulturelle Besonderheit darstellt. Das Bundesland besticht dabei vor allem durch seine einmalige Dichte von ca. 2000 Guts- und Herrenhäusern an Gutsanlagen, Herrenhäusern, Schlössern und Parks, die einen wesentlichen Bestandteil des kulturhistorischen Erbes Europas im ländlichen Raum ausmachen, das es zu erhalten und zu schützen gilt. Etwa 1000 Guts- und Herrenhäuser stehen unter Denkmalschutz, davon sind ca. 20 %, fast ausschließlich in Privatbesitz befindliche, akut vom Verfall bedroht.

Um solchen negativen Trends entgegenzuwirken bedarf es zunehmend der Vernetzung von Vereinen, Besitzer/innen und engagierten Personen sowie der politischen Ebene. Die Veranstaltungen der Europäischen Akademie begleiten diesen Prozess und dienen dabei neben der Information von Interessierten, auch als Plattform der Diskussion und des gegenseitigen Austausches. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zum Erhalt kulturellen Erben im ländlichen europäischen Raum.

Um die europäische Relevanz dieser einzigartigen Kulturlandschaft zu betonen, wird auch in diesem Jahr im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres ein Seminar mit dem Titel: „Gutsanlagen, Herrenhäuser, Schlösser und Parks: Denkmale in der Geschichts- und Kulturlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns“ durchführen. Vom 20. bis zum 22. April lädt die Europäische Akademie Mecklenburg-Vorpommern dazu alle Interessierten nach Waren (Müritz) ein, um sich im Rahmen von Vorträgen sowie dem Aufsuchen von ausgewählten Lernorten über den aktuellen Stand der Thematik zu informieren und mit Verantwortlichen aus Politik und Gesellschaft über mögliche Zukunftsperspektiven für den Erhalt dieser europäischen Kulturlandschaft zu diskutieren.

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