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Kloster Bebenhausen – Neue Forschungen im Zuge der Sicherungsmaßnahmen

Europa: Erinnern und Aufbruch Materialprüfungsanstalt Universität Stuttgart

Kloster Bebenhausen wurde vermutlich 1183 von Pfalzgraf Rudolf I. von Tübingen gestiftet. Das Kloster wurde zunächst durch Prämonstratenserchorherren besiedelt und ab etwa 1190 in ein Zisterzienserkloster umgewandelt, unter denen auch der eigentliche Ausbau von Kloster und Klostergebäuden erfolgte. Die Zisterzienser entstanden durch Reformen aus dem Orden der Benediktiner und breiteten sich ausgehend von Frankreich über viele Länder in Europa aus. Das Kloster in Bebenhausen stellt einen Fixpunkt für dieses europäische Kulturerbe dar. Im Zuge von Sicherungsmaßnahmen in einigen Gebäudeteilen ergaben sich im Rahmen einer interdisziplinären Zusammenarbeit neue Forschungsergebnisse, die in die museale Präsentation im Kloster einfließen werden und so für weitere Generationen zur Verfügung stehen.

Erste Ergebnisse mit Fokus auf das 1335 erbaute Sommerrefektorium werden auf einer Tagung am 27.09.2018 im Kloster Bebenhausen vorgestellt, die von der „Materialprüfungsanstalt Universität Stuttgart" in Kooperation mit „Staatliche Schlösser und Gärten Baden Württemberg", „Vermögen und Bau Baden-Württemberg Amt Tübingen" und dem „Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart" veranstaltet wird.

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