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Lost Traces

Europa: Gelebtes Erbe Lost Traces

Das Projekt LOST TRACES... möchte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene für die Suche nach dem gelebten Erbe Europas sensibilisieren.

Historische Relikte in der Landschaft, verborgene archäologischen Spuren, Stadtbrachen, verlassene Gebäude oder Orte im Umbruch üben auf Jugendliche eine besondere Faszination aus: Hier wird kulturelles Erbe jenseits musealer Ästhetisierung authentisch spürbar; hier gibt es Freiraum für Imagination, Kreativität und eigenes Handeln.

LOST TRACES... lädt junge Menschen dazu ein gemeinsam mit Bürgern, Experten, Kreativen und Lehrern „verlorene“ Orte zu entdecken und verborgene, kulturelle Spuren zu suchen, die im Hinblick auf europäische Zusammenhänge relevant sind.

Kinder, Jugendliche und jungen Erwachsenen werden im Laufe ihres Projekts zu Paten des gewählten Ortes. Sie untersuchen und hinterfragen ihn, gestalten und bespielen ihn für eine bestimmte Zeit, baulich und mit kulturellen Formaten:
Raumbildende Interventionen oder künstlerische Szenographien, Street-Art, Lichtinstallationen, Führungen, Präsentationen, Musik und Tanz oder gemeinsame Festessen können Bestandteil der Entdeckung und Interaktion mit dem Ort sein. Durch die temporäre Einnahme wird der verlorene Ort und seine Geschichte ins öffentliche Bewusstsein gerückt, Diskussionen werden angestoßen und neue Nutzungsmöglichkeiten erprobt. Die Projekte geben Impulse für Stadtentwicklung und lokale Netzwerke, für Schulen und Hochschulen und den wissenschaftlichen Diskurs zur Denkmalpflegepädagogik.

Das Projekt wird im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert.