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Mein Berlin – bunte Steine – bunte Vielfalt

Die europäische Stadt Gemeinde-jugendwerk Berlin-Brandenburg

Kinder und Jugendliche aller Berliner Bezirke erkunden ihren Kiez bzw. Stadtbezirk und fotografieren und recherchieren nach historischen Bauten und Erinnerungsorten mit europäischem Bezug. Ob das Brandenburger Tor, das sowjetische Ehrenmahl, der Flughafen Tempelhof, das Haus der Wannseekonferenz, die Jüdische Synagoge, der Französische Dom, die Sehitlik-Moschee oder das jüdische Museum sind nur ein paar Beispiel für die Vielfalt europäischer Kultur in Berlin.

Neben den "alten" Objekten, soll es aber auch möglich sein, neue Objekte wie das Kottbusser Tor oder Orte des bunten Lebens in Berlin zu dokumentieren. Diese Vielfalt sollen die jungen Teilnehmenden ganz bewusst entdecken. Dabei lernen sie ihren Kiez mit neuen Augen "sehen" und Hintergründe "kennen" - ein Beitrag zur Identifikation/Integration. Im Anschluss bauen sie ihre Fundstücke in Kleingruppen mit LEGO-Steinen nach. Das "Bauen" bzw. "Spiel" ermöglicht eine neue Kommunikationsebene für Kinder und Jugendliche mit sprachlichen Barrieren. Nachdem die Häuser/Orte fertigt gebaut wurden, werden sie auf dem Tricktisch/Trickfilmbox fotografiert und nach und nach demontiert. Aus diesen Bildern wird dann ein Trickfilm, bei dem die Gebäude aus Schleife entstehen und wieder verschwinden. Ziel ist es, den Teilnehmenden mit der Stop-Motion-Technik und dem Medium Film vertraut zu machen. Die Kinder produzieren einen Trickfilm und vertonen diesen. So entstehen zunächst kleine Kiezfilme (mit Orten im Umfeld der Teilnehmenden). Im Anschluss wird daraus ein Stadtbezirks- bzw. Stadttrickfilm, in dem die ganze Bandbreite europäischer Kultur in Berlin dargestellt sind. Die Filme sollen über einen Youtube-Kanal veröffentlicht werden und stehen allen Interessierten zur Verfügung.

Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche zwischen 6-15 Jahren. Dabei spielen Herkunft, Milieu, sprachliche Barrieren etc. keine Rolle. Es ist gerade spannend, möglichst unterschiedliche Jugendliche zusammen zu bringen und miteinander kreativ arbeiten zu lassen. Als "Generation der Erbenden" sprechen wir Kinder und Jugendliche an, die mit ihren Augen und der Technik ihrer Zeit (digitale Medien), "altes" neu entdecken und wertschätzen.