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RomArchive – Digitales Archiv der Sinti und Roma

Europa: Gelebtes Erbe RomArchive

RomArchive – das digitale Archiv der Sinti und Roma wird ab 2018 Künste und Kulturen der Sinti und Roma und ihren Beitrag zur europäischen Kulturgeschichte sichtbar und online international zugänglich machen.

Durch eine von Sinti und Roma selbst erzählte Gegengeschichte schafft RomArchive im Internet eine verlässliche Wissensquelle, die Stereotypen und Vorurteilen mit Fakten begegnet. Roma und Sinti gestalten das Archiv in allen entscheidenden Positionen: als Kurator/innen, als Künstler/innen, als Wissenschaftler/innen sowie im internationalen Beirat, der die Kurator/innen unterstützt und die strategischen Richtlinien des Projekts bestimmt. Inhaltlich definieren die Kurator/innen das Archiv und wählen exemplarisch künstlerische Beiträge für die Archivbereiche Film, Bildende Kunst, Theater und Drama, Tanz, Musik und Literatur, Material zur Bilderpolitik, Selbstzeugnisse im Zusammenhang mit der Verfolgung der Sinti und Roma im Nationalsozialismus sowie wissenschaftliches Material zur Bürgerrechtsbewegung aus.

Im Anschluss an die fünfjährige Projektdauer übergeben die beiden Projektinitiatorinnen Isabel Raabe und Franziska Sauerbrey RomArchive an eine europäische Roma-Organisation, über die der Beirat entscheidet.

RomArchive wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen ist Kooperationspartner für die technologische Umsetzung. Weitere Förderer sind die Bundeszentrale für politische Bildung und das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland.