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Route der Industriekultur Rhein-Main

Europa: Austausch und Bewegung KulturRegion FrankfurtRheinMain

Von Hafen- und Industrieanlagen über Brücken, Bahnhöfe, Klärwerke, Arbeitersiedlungen bis zum Technologiepark − das Projekt bringt die vielen lebendigen Zeugnisse des produzierenden Gewerbes der Region wieder in das öffentliche Bewusstsein. Die jährlich stattfindenden Tage der Industriekultur sind inzwischen eine feste Größe im regionalen Veranstaltungskalender. Sie machen industriekulturelle Orte erlebbar, die man sonst nur von außen sehen kann. Die Route der Industriekultur beschäftigt sich mit den wirtschaftlichen, sozialen, technischen, architektonischen und städtebaulichen Entwicklungen der Industriekultur − in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Kaum eine Entwicklung hat die Wirtschafts- und Arbeitswelt der Länder Europas in den letzten zwei Jahrhunderten so sehr geprägt wie die Industrialisierung. Europa ist die Wiege der weltweiten Industrialisierung. Die Uhr bestimmte fortan das Leben der Menschen, der Wert Ihrer Arbeit wurde in Geld bemessen. Maschinen ersetzten handbetriebene Spinnräder und Webstühle, später dominierte die Nähmaschine die Herstellung von Schuhen und Kleidung. An der Schwelle zum 21. Jahrhundert übernehmen Roboter die Arbeit von Männern und Frauen an den Fließbändern der Fabrikwerke. Erneut erfasst Europa ein radikaler Wandel seiner Industriezweige. Ganze Regionen suchen nach neuen Identitäten und rüsten sich für die Zukunft. Neue Wirtschaftstätigkeiten entstehen und weiterhin ist der industrielle Sektor ein wichtiger Motor der europäischen Wirtschaft. Die Industrie in Europa und Rhein-Main schafft Realwert, sichert Einkommen und Arbeitsplätze.

Angeregt durch das Europäische Kulturerbejahr, wird 2018 das verbindende industriekulturelle Erbe in Europa in das Zentrum des Veranstaltungsprogramms gestellt.

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