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Sharing Heritage bei der denkmal-Messe in Leipzig

Europa: Gelebtes Erbe Deutsches Nationalkomitee Denkmalschutz - DNK

Die denkmal in Leipzig ist ein echtes Highlight im Europäischen Kulturerbejahr 2018. Auf insgesamt 400qm präsentiert sich der deutsche Beitrag zum Themenjahr SHARING HERITAGE inklusive Forum. Auf der Ausstellungsfläche gibt es vieles rund um die Projekte und Aktionen im Europäischen Kulturerbejahr zu entdecken. Die Besucher*innen werden durch fünf „Häuser“ geführt, je eines zu den SHARING HERITAGE Leitthemen „Europa: Austausch und Bewegung“, „Europa: Grenz- und Begegnungsräume“, „Die Europäische Stadt“, „Europa: Gelebtes Erbe“ und „Europa: Erinnern und Aufbruch“. Jeweils drei ausgewählte Projekte zu jedem Thema werden hier veranschaulicht. Die ganze Bandbreite der derzeit rund 400 Projekte im Jahr lässt sich dann auf den digitalen Terminals erkunden. In der Meet&Greet-Area bietet sich Zeit und Raum für den entspannten Austausch und Dialog.

Auf dem SHARING HERITAGE Forum präsentieren sich an jedem Messetag unterschiedliche Beiträge zum Kulturerbejahr. Dazu gehören große Ausstellungen wie „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“, die derzeit im Martin-Gropius-Bau in Berlin zu sehen ist, oder auch das Projekt „Europäische Notenspuren. Europa in Leipzig – Von Leipzig nach Europa“, das die verbindende Kraft der Musik in Europa in den Mittelpunkt stellt. Einen ganz besonderen Fokus setzen Stand und Forum auf Vermittlungsvorhaben. Im Rahmen des Kulturerbejahres haben sich eine Vielzahl an Projekten mit der Frage beschäftigt, wie gerade junge Menschen nachhaltig für unser grenzüberschreitendes Erbe begeistert werden können. Die Ansätze sind dabei genauso vielfältig wie die Zielgruppe der 12-25 Jährigen selbst.

Doch nicht nur Projekte werden präsentiert, es wird auch diskutiert werden. Hochrangig besetzte Panels beschäftigen sich mit den Themen „Denkmale als Fundament der Baukultur“ (unter anderem mit Sir David Chipperfield) und „Europe for Culture“ zur künftigen Kulturerbepolitik in Europa. Schließlich wird gemeinsam mit Vertreter*innen der Landesdenkmalpflege über die provokant formulierte These „Kulturerbejahr ohne Denkmalschutz?“ debattiert.

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