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so smart. Sachsen und Böhmen – eine virtuelle Ausstellung

Europa: Grenz- und Begegnungsräume Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz

Die Grenze zwischen Deutschland und Tschechien ist eine der ältesten Grenzen Europas. Gleichzeitig zeugt das kulturelle Erbe des Grenzraums in Sachsen und Böhmen von regen und vieldimensionalen Beziehungen, Befruchtungen und Verflechtungen dieser Regionen bis in die Tiefe der Zeit. Das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz (kurz smac) wird in Kooperation mit der Nationalgalerie Prag sowie weiteren Partnern aus Deutschland und Tschechien in einer virtuellen Ausstellung die Beziehungen zwischen Sachsen und Böhmen präsentieren. Die Ausstellung setzt an den gegenseitigen Klischees und „Grenzen im Kopf“ an und versucht, die grenzüberschreitende Wahrnehmung für die historische Entwicklung von Regionen, Ländern und Gemeinschaften zu stärken.

Das Projekt reagiert auf die Entwicklung einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft, die es gewohnt ist, über das Internet Informationen abzurufen und zu teilen, Interessen zu verfolgen und auszubilden, Kontakte zu knüpfen und Netzwerke zu bilden. Es zielt insbesondere auf Jugendliche und die jüngere mobile Generation ab. Ziel ist es, eine komplexe Anwendung mit vielfältigen Verknüpfungen und Verweisen zu entwickeln, die Zusammenhänge nicht linear, sondern als Netzwerk darstellt. Das heißt, dass entgegen digitaler Datenbanken die Inhalte nicht isoliert abzubilden sind, sondern durch Geschichten mit anderen Objekten und Quellen verbunden werden sollen, so dass ein dichtes Storytelling erreicht wird und neue Perspektiven auf bekannte Quellen möglich sind.

Das Projekt wird im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert.

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