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Stadt im Wandel

Die europäische Stadt Stadt Forchheim

Das Forchheimer Rathaus (Hauptbau 1402) zählt zu den besterhaltenen und zugleich repräsentativsten Fachwerksarchitekturen des Freistaates Bayern und auch ganz Deutschlands. Es ist daher prägend für die deutsche Kulturlandschaft. Durch den in der Renaissance erbauten Anbau (Magistratsbau 1535) kann das Forchheimer Rathaus auch im europaweiten Vergleich als eine Seltenheit gewertet werden. Nur wenige Städte, u.a. auch Straßburg, können diesen Baustil bei repräsentativen Gebäuden vorweisen. Zurzeit erfährt der gesamte historische Rathauskomplex eine Generalsanierung, um dieses besondere Bauwerk auch für die Zukunft erhalten und weiterhin nutzen zu können. Im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres möchte die Stadt Forchheim einen Beitrag leisten und die Besucher/innen dazu einladen ein Stück fränkische Baukultur kennen zu lernen.

Des Weiteren bewirbt sich die Stadt Forchheim für die Austragung einer Landesgartenschau. Am Tag der Städtebauförderung 2018 soll den Besucher/innen das geplante Areal für die Landesgartenschau gezeigt werden. Hierbei handelt es sich u.a. um den Stadtpark, der auf dem ehemaligen Wassergraben der Festung angelegt wurde und noch beachtliche Reste der früheren Festungsmauer vorzeigen kann. Die Forchheimer Bastion (ab 1553) ist vom Erhaltungszustand eine architekturgeschichtliche Besonderheit in Mitteleuropa und kann somit als europäisches Kulturerbe gewertet werden. Die angestrebte Geländebegehung soll vom Rathaus aus über die Festungsanlage bis zum sogenannten Wasserschloss erfolgen und den öffentlichen Raum für die Besucher/innen neu erlebbar machen.