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„Stadt und Leben um 1500“. Eine Zeitreise

Die europäische Stadt Peter-und-Paul-Fest

In der „Europäischen Reformationsstadt“ Bretten spielt gelebtes Erbe eine außerordentliche Rolle. Hier stand die Wiege des Humanisten Philipp Melanchthon, treibende Kraft der deutschen und europäischen Reformation. Hier widersetzte sich im ausgehenden Mittelalter, an der Wende zur Neuzeit, eine Stadt einer Belagerung. Neben dem seit dem 16. Jh. überlieferten „Freischießen“ und dem seit dem 17. Jh. belegbaren „Schäfersprung“ ist dies der Ursprung des heutigen „Peter-und-Paul-Festes“, das als „herausragendes Kulturereignis für Stadt, Region und weit darüber hinaus“ ins „Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes“ aufgenommen wurde. Als Träger dieser Auszeichnung und als Bewahrer seiner Tradition ist Bretten ein herausragender Schauplatz im „Europäischen Jahr des Kulturerbes“. Das Thema für den Tag des offenen Denkmals lautet „Entdecken, was uns verbindet“. Dieser Slogan lehnt sich ausdrücklich an das Motto des Europäischen Kulturerbejahres 2018 an: „Sharing Heritage“. Unter dem Slogan „Eine Stadt lebt ihre Geschichte“ teilen die Menschen aus Bretten das ganze Jahr über ihr Erbe und tragen es in zahlreichen Peter-und-Paul-Gruppen nach Europa hinaus. „Dieses lebende, identitätsstiftende Denkmal zeigt, was uns ausmacht und was uns verbindet.“ Schäfer, Bauern, Handwerker, Landsknechte, Herolde und Bürgerwehren ... zahlreiche Gruppen gewähren am 16.9. an rund 10 Stationen buntes Lagerleben und Blicke in die Geschichte.

Ganztägig Darbietungen und Informationen (Ausstellung, Filme) zum Thema „Stadt und Leben um 1500“. Eine Zeitreise von 1504 bis zur napoleonischen Zeit der Bürgerwehren.

Bretten 2018: Erlebnis Kulturerbe
So. 16.9.2018, 11-17 Uhr
Marktplatz Bretten mit Beyle-Hof sowie Fußgängerzone Melanchthonstraße

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