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“Städtchen” – temporäre Installation auf dem Seitenarm der Ruhr in Essen Werden

Die europäische Stadt Kristin Loehr

Das Erscheinungsbild der Altstadt von Werden ist geprägt durch Fachwerkhäuser, die behutsam restauriert wurden und denen man ansieht, wie groß das Bestreben ist, dieses kostbare Erbe zu bewahren.

Der Seitenarm der Ruhr, auf dem fünf schwimmende Fachwerkobjekte präsentiert werden sollen, befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Altstadt. Von dieser kleinen Bühne aus wird ein großer Bogen zu unserer gemeinsamen europäischen Kulturgeschichte geschlagen.

In einer Vielzahl europäischer Städte, die sich ihre Ursprünglichkeit bewahrt haben, ist noch heute das gemeinsame architektonische Erbe des Fachwerkbaus erkennbar. Mit der temporären Installation "Städtchen" soll das Bewusstsein darüber gestärkt werden.

Die schwimmenden Objekte, die sich kaum wahrnehmbar auf dem Wasser bewegen, sollen die Schönheit der Fachwerkbauweise zum Ausdruck bringen, verdeutlichen, wie weit unsere gemeinsamen europäischen Wurzeln zurück reichen, wie Gegenwärtiges und Vergangenes miteinander verwoben sind und zugleich die Fragilität der Europäischen Idee in den Blickpunkt rücken.

Die temporäre Installation ist am 22. und 23. September 2018 in Essen-Werden zu erleben.