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VIA ROMEA GERMANICA – Weg der Begegnungen

Europa: Austausch und Bewegung VIA ROMEA GERMANICA

Die VIA ROMEA GERMANICA

...ist ein rund 2.220 km langer Pilgerweg von Stade nach Rom. Die Route führt die Pilger auf historischen Wegen nach Aufzeichnungen des Abtes Albert von Stade aus dem 13. Jahrhundert;
...verbindet drei europäische Länder (Deutschland, Österreich und Italien), die Nordsee mit dem Mittelmeer;
...ermöglicht das Kennenlernen vielfältiger Kulturlandschaften, historischer Handels- und Reisewege sowie der Geschichte der Christianisierung;
...bietet echte, authentische, ehrliche, nachhaltige Erlebnisse und vor allem Begegnungen von Menschen, die auf dem Weg unterwegs sind und Menschen, die entlang des Weges leben;
...räumt dem Respekt vor den Gastgebern, Pilger*innen, Landschaften, Bedürfnissen, Glaubensrichtungen einen hohen Stellenwert ein: „Du pilgerst mit Respekt“;
...erbringt einen Beitrag zum Frieden durch das Zusammenwachsen europäischer Nationen.

Heute verbindet die VIA ROMEA GERMANICA eine stattliche Anzahl von historischen Orten, stolzen Hansestädten und Freien Reichsstädten, Geologie- und Naturparks. Sie verbindet einmalige Naturlandschaften von der Nordsee über den Harz und den Donauraum über die Alpen bis nach Rom. Sie verbindet Menschen aus drei europäischen Ländern, zwei Sprachen, unzählige Dialekte und Volksgruppen, sie verbindet historisch gewachsene Wurzeln mit Vielfalt in Kulinarik, Brauchtum und Tradition und schöpft damit aus einem reichen kunst- und kulturhistorischen Schatz Europas.

Europa erwächst nicht aus Papieren, sondern aus Menschen, die sich öffnen für die Begegnung mit Menschen aus anderen Ländern und Kulturkreisen, mit anderen Sprachen und Lebensweisen. Als heutiger „Weg der Begegnungen“ will die VIA ROMEA GERMANICA zugleich, in ökumenischer Offenheit, jetzt und für zukünftige Generationen, alte und junge Menschen, sei es als Pilger*innen, Wanderer*innen oder Reisende in Bewegung setzen, um mancherlei Grenzen zu überwinden, unterschiedliche Kulturen in ihrer Eigenart wert zu schätzen, aber auch durch die Erkenntnis gemeinsamer Traditionen und Werte ihre Völker neu zu verbinden, und dabei möglicherweise „sich selbst“, also die eigene spirituelle oder humane Identität zu finden.

Die VIA ROMEA GERMANICA bewirbt sich gerade zur europäischen Kulturroute beim Europarat.