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ViSIT: Burgen, Residenzen und Schlössser im Inn-Salzach-Donauraum

Europa: Austausch und Bewegung Universität Passau, gefödert durch Interreg Österreich-Bayern V-A

ViSIT steht für „Virtuelle Verbund-Systeme und Informations-Technologien für die touristische Erschließung von kulturellem Erbe“. Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Interreg V-A Österreich-Bayern“ gefördert und im September 2019 abgeschlossen. Ziel ist die digitale Erschließung und touristische Inwertsetzung von Burgen und Residenzen im Inn-Salzach-Donau-Raum. Federführend im Projekt ist die Universität Passau. Als Projektteilnehmer bringen sich die Fachhochschule Kufstein, Museum und Veste Oberhaus Passau, die Festung Kufstein und die Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH ein. Hinzu treten „assoziierte Partner“, die die Möglichkeit erhalten, durch ViSIT geschaffene digitale Angebote zu nutzen und eigene in den Kontext passende Inhalte einzubringen.

Im Zentrum des ViSIT-Projektes steht die Entwicklung eines „Virtuellen Depots“, eine semantische Datenbank (Triplestore), die die semantische Verknüpfung der unterschiedlichen vorliegenden Inhalte ermöglichen wird. Dies können zum Beispiel Textinformationen, Museumsinventare, Bilder, Karten, 3-D-Digitalisate einzelner Objekte oder sogar ganzer Burganlagen sein. Die so gesammelten Daten führen im Idealfall zu vorher ungesehene Verbindungen und damit zu neuen Erkenntnissen. Zahlreiche Museumsobjekte und Teile von Burganlagen werden im Rahmen des Projektes mit neuesten Technologien digitalisiert mit dem Ziel, beispielhafte Abläufe (sog. „Best Practices“) zu entwickeln, die es in Zukunft auch kleineren Einrichtungen ermöglichen, ähnliche Digitalisierungen durchzuführen.

Das Virtuelle Depot steht für die Entwicklung mobiler multimedialer Anwendungen („Apps“) zur Verfügung, die für touristische oder museale Angebote nutzbar sind. Hierfür wird ein Framework (Rahmenstruktur) bereitgestellt, um die Entwicklung von entsprechenden Anwendungen zu unterstützen. In der Veste Oberhaus und der Festung Kufstein werden in Form neuer multimedialer Installationen beispielhafte multimediale Angebote aus dem Virtuellen Depot und dem App-Framework entwickelt. Die Letzteren sollen so gestaltet werden, dass sich später auch kleinere Einrichtungen mit geringen IT-Vorkenntnissen einbringen und daraus schöpfen können.

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