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Wismar und die Schweden

Die europäische Stadt Hansestadt Wismar

Nach der Eroberung der Stadt Wismar durch die Schweden im Jahre 1632 werden infolge des Dreißigjährigen Krieges Wismar, Teile der Insel Poel und das Amt Neukloster 1648 unmittelbares Reichslehen der schwedischen Krone. 1653 wird das königlich schwedische Tribunal als oberster Gerichtshof für alle Besitzungen Schwedens auf deutschem Boden im Fürstenhof in Wismar eingesetzt. Die Stadt wird damit zu einem Verwaltungssitz der von Bremen-Verden bis Vorpommern reichenden schwedischen Besitzungen in Norddeutschland.

An zahlreichen Gebäuden der mit nur kurzen Unterbrechungen bis zum Jahre 1803 in Wismar währenden Schwedenzeit können die Spuren der Schweden noch heute nachvollzogen werden. So soll am Tag des offenen Denkmals am 9. September 2018 in einem Stadtrundgang die schwedische Geschichte an einzelnen Baudenkmalen des UNESCO-Welterbes entdeckt werden.

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