//Projektträger // Technische Universität Berlin, Deutsches Nationalkomitee des International Council on Monuments and Sites, The International Committee for the Conservation of the Industrial Heritage, Deutsches Technikmuseum

Technische Universität Berlin, Deutsches Nationalkomitee des International Council on Monuments and Sites, The International Committee for the Conservation of the Industrial Heritage, Deutsches Technikmuseum

  • Technische Universität Berlin, Deutsches Nationalkomitee des International Council on Monuments and Sites, The International Committee for the Conservation of the Industrial Heritage, Deutsches Technikmuseum
  • Technische Universität Berlin
    Fachgebiet Historische Bauforschung und Baudenkmalpflege
    Dr. Thorsten Dame
    Sekretariat A 58
    Straße des 17. Juni 152
    10623 Berlin


    t.dame@campus.tu-berlin.de

Konferenz Kernkraftwerke. Denkmalwerte und Erhaltungschancen
20. - 21.10.2017 im Deutschen Technikmuseum Berlin

Bereits heute ist deutlich, dass ein möglicher Erhalt kerntechnischer Anlagen im Hinblick auf ihre Authentizität und Integrität zwei zentralen Herausforderungen gegenüber steht: Einerseits die radioaktive Belastung einzelner Gebäude und ihrer technischen Ausstattung, andererseits die ideelle ‚Aufladung’ als Folge jahrzehntelanger fundamentaler Auseinandersetzungen über den Nutzen und die Folgen der Energiegewinnung durch Kernspaltung.
Während die radioaktive Belastung die ganzheitliche und ungestörte Überlieferung eines Kernkraftwerks einschränkt, spaltet die politische Debatte die beteiligte Akteure und Interessengruppen in zwei Lager. Stillgelegte Kernkraftwerke als Baudenkmale zu erhalten, stellt die Beteiligten damit nicht allein vor eine technisch, sondern auch vor eine gesellschaftlich, ethisch und politisch komplexe Aufgabe
Ziel der Konferenz ist es, über einen bewussten und differenzierten Umgang mit dem bedeutenden baulichen und technischen Erbe einer Industrie zu diskutieren, die wohl wie kaum eine zweite in der jüngeren Geschichte die Gesellschaft bewegt und geprägt hat.
Im Austausch mit Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland werden Modelle zur Denkmalwertbestimmung, Dokumentation und Sicherung von Anlagen und Anlagenteilen vorgestellt und diskutiert. Die bereits in den europäischen Nachbarländern gesammelten Erfahrungen geben Aufschluss über Chancen, Fragen und Konflikte und werden auf der Konferenz vergleichend diskutiert und ausgewertet werden können.

Informationen und Anmeldung via t.dame@campus.tu-berlin.de

Even today it is obvious that the preservation of nuclear power stations has to face two major challenges regarding their authenticity and integrity: on the one hand, the radioactive pollution of certain buildings and their technical equipment; on the other hand, the idealistic ‘charge’ as a result of decades of fundamental discussions about the use and the consequences of power generation through nuclear fission. While radioactive pollution limits the preservation of nuclear power stations in their entirety, the political debate splits the involved stakeholders and interest groups into two camps. To preserve closed-down nuclear power stations as listed monuments is a complex responsibility for the parties concerned, not just technically but also socially and politically.
The aim of the conference is to discuss how to handle in a conscious and differentiated way the important architectural heritage of an industry that probably like no other in recent history has preoccupied and impacted society.
Through an exchange with experts from Germany and abroad models for the definition of the monument value, for documenting and safeguarding entire nuclear plants and/or parts of them will be introduced and discussed. The experiences already made in the neighbouring European countries can give information about chances, questions and conflicts.

Information and Registration via t.dame@campus.tu-berlin.de

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