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Baukunst im Alten Land – Ausstellung

01/04/2019 - 26/05/2019
Westerjork 49, 21635 Jork, Niedersachsen
Das Alte Land ist eine tief in der europäischen Geschichte verwurzelte Landschaft. Die Altländer Baukunst hat eine über Jahrhunderte gewachsene einzigartige, regionale  Farb- und Formensprache. …
Weiß- und grün gestrichenes Holz, farblich abgesetztes Schnitzwerk an Fachwerk und Brauttüren, Prunkpfoten, Giebelzier, weiße „Hecken” (Lattenzäune) und Brücken, die typischen Ziegelmuster des Buntmauerwerkes aus hell gefugten, roten Backsteinen, die Schaugiebel exakt in den Proportionen des Goldenen Schnitts…  
Die typischen Gestaltungsmerkmale prägen den Altländer Baustil. Er ist einzigartig und macht das Alte Land unverwechselbar.

Das Alte Land als kontinuierlich fortbestehende, organisch gewachsene Kulturlandschaft, in der seit über 700 Jahren Obstanbau betrieben wird, zeichnet sich trotz aller negativen Einflüsse durch seinen außergewöhnlichen Erhaltungszustand aus.  Eine Ausstellung im Rahmen des Projektes 
„DER HOLLERWEG im Alten Land · den Anfang verstehen, das Erbe erleben”
zum Europäischen Kulturerbejahr

Gemeinde Jork in Kooperation mit der Samtgemeinde Lühe und Dieter Theodor Bohlmann Ausstellungsplakat: Baukunst im Alten Land




Museum Altes Land
Westerjork 49
21635 Jork
Niedersachsen

Eine Ausstellung im Rahmen des Projektes „DER HOLLERWEG im alten land · den Anfang verstehen, das Erbe erleben” zum Europäischen Kulturerbejahr

Geöffnet: Dienstag bis Sonntag 11:00 bis 17:00 Uhr

Gemeinde Jork in Kooperation mit der Samtgemeinde Lühe und Dieter Theodor Bohlmann

24 reich bebilderte Ausstellungsbanner erklären das Besondere der Baukunst im Alten Land, die sich durch ihre über Jahrhunderte gewachsene einzigartige, regionale Farb- und Formensprache auszeichnet.

Weiß- und grün gestrichenes Holz, farblich abgesetztes Schnitzwerk an Fachwerk und Brauttüren, Prunkpfoten, Giebelzier, weiße „Hecken” (Lattenzäune) und Brücken, die typischen Ziegelmuster des Buntmauerwerkes aus hell gefugten, roten Backsteinen, die Schaugiebel exakt in den Proportionen des Goldenen Schnitts… Die typischen Gestaltungsmerkmale prägen den Altländer Baustil. Er ist einzigartig und macht das Alte Land unverwechselbar.

Das Alte Land ist eine tief in der europäischen Geschichte verwurzelte Landschaft. Die zugrunde liegende holländisch geprägte Landgewinnung und gesellschaftliche Organisation wurde über Jahrhunderte hindurch in ganz Europa in Marsch- und Sumpflandschaften umgesetzt. Im Unterschied zu den meisten anderen Gebieten, sind die Strukturen und Organisation im Alten Land bis heute in ihrer ursprünglich angelegten Weise bewahrt und stellen gleichzeitig nach wie vor die Wirtschaftsgrundlage und Identität des klar abgegrenzten Gebiets dar.

Die wasserbaulichen Strukturen (Deiche, Polder, Gräben, Vorfluter, Wettern, Schleusen, Siele), die Langstreifenparzellierung der Obstgärten, die Marsch-und Deichhufendörfer, die Altländer Fachhallenhäuser mit ihren Schaugiebeln (exakt nach dem Prinzip des „Goldenen Schnitts“ errichtet) und mit Buntmauerwerk geschmückt, sind charakteristische Landschaftselemente, die Ihren Ursprung im 12. Jahrhundert in der Kolonisation und Urbarmachung des Alten Landes durch holländische Siedlungsunternehmer haben.

Ausstellungskatalog (116 Seiten, A4-Querformat, farbig mit 230 Zeichnungen und Fotografien) Dieter-Theodor Bohlmann erklärt an Beispielen die Baukunst im Alten Land.

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