// Veranstaltungen // Julius Grünewald, Entvölkert und öd: Westhofen im Dreißigjährigen Krieg

Vortrag

Julius Grünewald, Entvölkert und öd: Westhofen im Dreißigjährigen Krieg

19/01/2018, 19:00
Wormser Straße 3, 67593 Westhofen, Rheinland-Pfalz
 Westhofen im Belagerungszustand 1621




Haus Nr. 3 des Heimatvereins
Wormser Straße 3
67593 Westhofen
Rheinland-Pfalz

Für den Marktflecken Westhofen begann der Dreißigjährige Krieg im Februar 1621. Ein Heerwurm von 6000 Mann zu Pferd und zu Fuß bewegte sich vom Wingertsberg herabkommend über den Alzeyer Weg bis vor das mit Mauern, Türmen, Wällen und Gräben befestigte Dorf. Artilleristen brachten Geschütze in Stellung und am Morgen des 18. Februar begann die Beschießung der von den Bürgern und kurpfälzischen Soldaten verteidigten Festung. Der nun fünfte Vortrag der Reihe „Damit mer’s net vergessen: Westhofen von den Anfängen bis ins 21. Jahrhundert“ schildert die Geschicke der von Brand, Plünderung, Pest, Tod und Vertreibung heimgesuchten Landbevölkerung am Beispiel von Westhofen.

Der Vortragende, Julius Grünewald, verfasste verschiedene Veröffentlichungen zur regionalen Geschichte, zuletzt 2017 das 550 Seiten starke Buch über „Westhofen von den Anfängen bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts“. Mit der Vortragsreihe wird an die Buchvorstellung der Chroniken von Westhofen durch die Ortsgemeinde angeknüpft. Zugleich wird mit der Veranstaltung des Heimatvereins Westhofen e.V. Bezug auf das European Year of Cultural Heritage 2018 genommen. Alle Vorträge behandeln am Beispiel Westhofens Leitthemen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 wie „Austausch und Bewegung“ sowie „Erinnern und Aufbruch“.

Projekt Ansehen