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Ausstellung

Gustav Oelsner: Emigration eines Architekten und Bausenators aus Altona in die Türkei

20/02/2018 - 02/03/2018
Max-Brauer-Allee 136, 22765 Hamburg-Altona, Hamburg
Gustav Oelsner in der Türkei




Staatliche Fachschule für Sozialpädagogik FSP2 (im Pendelsaal des ehemaligen Schwesternwohnheim von Gustav Oelsner)
Max-Brauer-Allee 136
22765 Hamburg-Altona
Hamburg

Gustav Oelsner (1879-1956) war Architekt und Bausenator von Altona/Hamburg. Er prägte in den 1920er Jahren das Stadtbild von Altona im Stil des Neuen Bauens – ein Baustil, der das europäische Bauen fast ein halbes Jahrhundert wesentlich mitgestaltete. Hierfür ist die denkmalgeschützte Helmholtz-Siedlung, die erste Zeilenhaus-Siedlung Deutschlands (1927 erbaut), ein prominentes Beispiel. Diese Siedlung ist für jeden bauhistorisch Interessierten ein Reiseziel; Studenten und Architekten aus der ganzen Welt besuchen diese Siedlung.

Als Hochschullehrer war Oelsner auch an der Technischen Universität Istanbul tätig. Dort baute er den ersten Lehrstuhl für Städtebau auf. In Ankara war er als Regierungsberater im Ministerium für Stadtplanung tätig. Oelsner sah eine sanfte Modernisierung des Städtebaus in der Türkei vor und prägte die nächste Generation von Architekten und Stadtplanern. In vielen Stadtteilen der Türkei ist die Handschrift Oelsners sichtbar.

Vernissage         : Mo. 19.02.2018 um 18:00 Uhr

Öffnungszeiten: ab 20.02.- 02.03.2018

                                   Mo.- Fr. 10:00-18:00 

                                   Sa.- So. 12:00-18:00

                                  

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