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Tagung

Kulturgutschutz in Politik und Gesellschaft von der EU bis in die Region

09/04/2018, 09:00
Winkeln 66, 41068 Mönchengladbach, Nordrhein-Westfalen
Chorfenster der ehem. Kirche St. Lambertus in Erkelenz-Immerath, Entwurf: Ernst Jansen-Winkeln, 1952 Ornamentfenster




Haus der Europäischen Akademie für Glasmalerei
Winkeln 66
41068 Mönchengladbach
Nordrhein-Westfalen

Kaum ein Element unseres kulturellen Erbes begegnet derartig häufig wie die Glasmalerei; in nahezu allen Lebensbereichen finden sich diese gläsernen Monumentalwerke: vom Privathaus über Kindergarten, Schule, Krankenhaus und Altersheim bis hin zu repräsentativen kommunalen Gebäuden, etwa Rathäusern, und Bauten von Industrie und Handwerk, und natürlich Sakralgebäuden. Seit dem Mittelalter fasziniert Glasmalerei die Menschen mit ihren im Sonnenlicht funkelnden Gläsern, der raumbeherrschenden Lichtstimmung, den Bildprogrammen und dekorativen Lichtspielen. Und bereits seit dem Mittelalter ist Glasmalerei eine vom Bürger gespendete Kunst, im Entstehungsprozess oft heftig diskutiert zwischen Auftraggeber, Künstler, Architekt, Finanzier und etlichen anderen, also eine durchaus demokratische Kunst.

Glasmalereien fallen mangels Beurteilungskriterien nicht unter den Denkmalschutz, doch wie steht es um den Kulturgutschutz? Wie ist die Rechtslage? Reichen die Gesetze aus oder muss nachgebessert werden? Wo greift Kulturgutschutz, wo Denkmalschutz? Denn so wie der Glasmalerei geht es vielen Kulturgütern, man denke nur an Künstlernachlässe, Museumsbestände, u.a.m.

In einer Tagung zum Kulturgutschutz sind Experten aus Wissenschaft, Verwaltung, Politik und Kirche von der EU bis in die Region versammelt, um am Beispiel der Glasmalerei die Bedeutung des Kulturguts aufzuzeigen, Möglichkeiten des Kulturgutschutzes zu diskutieren und Wege für den Erhalt zu finden, damit politische Initiativen eingeleitet werden können.

Die Tagungsergebnisse werden zeitnah publiziert. Das Tagungsprogramm folgt.

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