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Lesung

Monika Held: Der Schrecken verliert sich vor Ort

2018/01/29 - 19:30
Mittlerer Hasenpfad 5, im Hof, 60598 Frankfurt, Hessen
 Monika Held Buchautorin Monika Held




DIE FABRIK - KULTURWERK FRANKFURT
Mittlerer Hasenpfad 5, im Hof
60598 Frankfurt
Hessen

„Monika Held nimmt mich mit an einen Ort, den ich ohne sie nicht betreten würde. Beschützt von ihr, wage ich diese Reise“ (Margarete Mitscherlich, 2012 in ihrem Nachwort zum Roman).

Der Frankfurter Auschwitz-Prozess von 1963 – 1965, dessen Tondokumente und Akten soeben in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen wurden, bildet den Ausgangspunkt des Romans von Monika Held: „Der Schrecken verliert sich vor Ort“.

Erinnern ist eine ungeheure Last und doch ein Teil des Überlebens. Wie aber weitergeben, was sich nicht vergessen lässt? Davon handelt die Geschichte, von der wir an diesem Abend hören werden. Erzählt wird eine einzigartige Liebesgeschichte über dem Abgrund der Erinnerungen und  Traumata aus dem LAGER. Eine Reise in die Vergangenheit, hin zu den Toten, an den Ort des Traumas, an dem sich die Überlebenden wieder und wieder begegnen (müssen). Ihr Überleben dort war nicht vorgesehen. Ihre Rückkehr dorthin: eine Rückkehr nach Hause? Der Roman basiert auf einer wahren Geschichte. O-Töne aus ihren Interviews werden die Lesung ergänzen.

Über die Autorin: Monika Held hat als Journalistin viele Gespräche mit Überlebenden des Holocaust geführt. Für ihre publizistische Arbeit über das Kriegsrecht in Polen und die Hilfstransporte zu den Überlebenden von Auschwitz hat sie die Dankbarkeitsmedaille des Europäischen Zentrums der Solidarität verliehen bekommen.

Im Gespräch mit der Autorin: Georg M. Hafner (Hessischer Rundfunk).
Musikalisches Konzept: Gregor Praml

Mitveranstalter: Förderverein Fritz Bauer-Institut e.V.

Eine Veranstaltung anlässlich des Internationalen Gedenktags zur Befreiung von Auschwitz
am 27.01.1945.

Beginn: 19:30 Uhr • Einlass: 18:30 Uhr • VK & AK 8,- €

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