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Aufführung

Städtische Bühnen Osnabrück: Danse Macabre: Rekonstruktion der Totentänze I und II von Mary Wigman

07/11/2017 - 08/11/2017
Leipzig, Sachsen
Totentanz II von Mary Wigman. Rekonstruktion der Städtischen Bühnen Osnabrück 2016

2013 entstand an den Städtischen Bühnen Osnabrück im Rahmen von TANZFONDS ERBE die außerordentlich erfolgreiche Rekonstruktion von Mary Wigmans “Le Sacre Du Printemps” für ursprünglich 45 Tänzer.

Mit “Danse Macabre” ließ das Haus im Februar 2017 zwei kleinformatige, aber nicht minder wichtige Werke der Choreografin auf die Bühne zurückkehren:
1921 brachte Wigman ihren Totentanz I zur Musik “Danse Macabre” von Camille Saint-Saëns heraus. Es tanzten: Mary Wigman, Gret Palucca, Berte Trümpy und Yvonne Georgi.

1925 erarbeitete sie einen zweiten Totentanz für ihre Tanzgruppe, diesmal zur Musik von Will Goetze. Als “stummer Partner” begleitete der Maler Ernst Ludwig Kirchner die Proben in Dresden und fertigte zahlreiche Skizzen der Tänzerinnen an.

Beide Stücke markieren sowohl inhaltlich wie auch stilistisch die Richtung des Ausdruckstanzes in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. In der Folge stehen z.B. Totentänze von Harald Kreutzberg (“Der ewige Kreis/Legende vom Tod”) oder von Kurt Jooss (“Der grüne Tisch – ein Totentanz in acht Bildern”).

Auf der Grundlage von Notationen, den Zeichnungen von Ernst Ludwig Kirchner, Fotos, Einträgen aus Wigmans Tagebüchern und weiterem historischen Material rekonstruierte Henrietta Horn – ein weiteres Mal unterstützt von Susan Barnett und Katherine Sehnert – die Totentänze I und II und studierte sie anschließend mit den Tänzern der Dance Company Osnabrück ein.

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