// Veranstaltungen // Julius Grünewald, Was man zu glauben hat wird verordnet: Westhofen in den Glaubenswirren des 16. Jahrhunderts

Vortrag

Julius Grünewald, Was man zu glauben hat wird verordnet: Westhofen in den Glaubenswirren des 16. Jahrhunderts

08/12/2017, 19:00
Wormser Straße 3, 67593 Westhofen, Rheinland-Pfalz
 Heidelberger Katechismus von 1563




Haus Nr. 3 des Heimatvereins Westhofen
Wormser Straße 3
67593 Westhofen
Rheinland-Pfalz

„Cuius regio – eius religio“ – wes das Land, des die Religion war die Kurzfassung des 1555 im Augsburger Religionsfrieden den Reichsfürsten zugestandene Befugnis die Religion ihrer Untertanen zu bestimmen. Eine Entscheidung, die nicht immer zum Seelenfrieden der Betroffenen beitrug. Geistliche verloren im Gefolge häufigen Glaubenswechsels ihr Predigeramt und wurden vertrieben, ebenso bei ihrem Glauben verharrende Untertanen. Die Reaktionen Westhofener Bürger und Kirchenvorsteher zeugen oft von Unverständnis und ihre drastisch-respektlos vorgetragenen Einwände finden sich in zuweilen wörtlicher Wiedergabe im Protokollbuch der Kirchenoberen des 16. Jahrhunderts. Auch das sittenlose, trinkfrohe Treiben der Einwohner findet hier seinen Niederschlag und erfolglose Ahndung. Der alte, einst im evangelischen Pfarrarchiv verwahrte Foliant ist eine der Quellen über die Julius Grünewald referiert.

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